100 Jahre Ende Erster Weltkrieg

Hundert Jahre liegt das Ende des Ersten Weltkriegs nun zurück. Dieser unerbittliche Krieg wird für ewig in Erinnerung bleiben. Heute feiern wir den 1918 unterzeichneten Frieden, der unantastbar, aber nie selbstverständlich ist. Wir würdigen aber auch die wieder gewonnene Freundschaft zwischen den europäischen Ländern und insbesondere die Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich.
Obwohl es heute keine lebenden Zeitzeugen mehr gibt, weckt dieser beispiellose Krieg weiterhin großes Interesse in der Öffentlichkeit wie bei Forschern und Künstlern. Auch das Institut français Deutschland begeht dieses Gedenkjahr mit einer Reihe von Veranstaltungen in ganz Deutschland. Mit „100x100“ schlägt das Institut français Deutschland eine breite und inhaltsreiche Programmgestaltung vor, die in drei Teile gedacht ist: Schaffung, Ideen und Jugend.

 

21.10.2018 um 18.00 Uhr in OmeU :: LES GARDIENNES

Frankreich im Jahre 1915: Während auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges erbitterte Kämpfe toben, müssen die Frauen zuhause auf den Bauernhöfen dafür sorgen, dass diese weiterhin reiche Ernte bringen. Um das zu schaffen, nimmt Hortense das Waisenmädchen Francine bei sich auf, die ihr zur Hand gehen soll,. Zwischen den beiden erwächst eine innige Verbindung, die von Respekt und Bewunderung geprägt ist. Doch als es um den Zusammenhalt der Familie geht, wird Hortense die junge Frau bedenkenlos opfern …

04.11.2018 um 18:00 Uhr in OmU :: LA VIE ET RIEN D’AUTRE

"Das Leben und nichts anderes" ist nach eigenen Aussagen des Regisseurs Bertrand Tavernier ein Film "über die Anfangsschwierigkeiten des Glücks": Obwohl Dellaplane der adligen Irène verfallen ist, lähmt ihn die Angst vor dem großen Schritt ins Glück. In einer Zeit der Trümmer, die der Krieg hinterlassen hat - psychisch und physisch -, versucht jeder der Protagonisten, sein altes Leben wiederaufzubauen und die Traumata des Krieges zu überwinden, um neue Wege gehen zu können.

20.11.2018 um 19:00 Uhr in OmU :: LA PEUR in Anwesenheit des Regisseurs 

Während des Ersten Weltkriegs versucht der gerade 19 Jahre alte Gabriel, die Grauen des Grabenkrieges zu ertragen, indem er eindringliche Briefe schreibt. Damien Odouls Film wurde 2015 mit dem renommierten Prix Jean Vigo ausgezeichnet.